Zur Geschichte des Mentoring-Programms IMPULS REGIO

Im Jahre 2009 vereinbarten der Landkreis Görlitz und das Internationale Begegnungszentrum (IBZ) in St. Marienthal im Rahmen einer Verbundpartnerschaft die gemeinsame Umsetzung des Modellvorhabens „Zukunft durch Bildung im Landkreis Görlitz. Mit Energie und ohne Grenzen!“ im Bundesprogramm LernenvorOrt (LvO). Der im Rahmen des Modellvorhabens LvO erarbeitete 1. Bildungsbericht 2012 des Landkreises Görlitz und die daraus abgeleiteten und vom Regionalen Bildungsforum beschlossenen Handlungsempfehlungen für die Bildungsentwicklungsstrategie im Kreis zeigten ein deutliches Votum für die Verstetigung von Berufsorientierungsmaßnahmen im Landkreis Görlitz sowie die Notwendigkeit geschlechtssensibler Bildungsarbeit. Auf dieser Grundlage wurde das Mentoring-Programm IMPULS REGIO ins Leben gerufen.

Der innovative Ansatz für ein Mentoring-Programm zur geschlechtssensiblen Berufsorientierung von Mädchen und Jungen im Kreis ist in einer Konzeptionsphase im Zeitraum 08/2010 bis 07/2011 von der ehem. PONTES-Agentur des IBZ in enger Zusammenarbeit mit dem Kreis entwickelt worden. In einer daran anschließenden Umsetzungsphase im Zeitraum von 08/2012 bis 02/2015 wurde das umsetzungsreife Konzept für ein geschlechtsdifferenziertes Mentoring-Programm erstmalig im Landkreis Görlitz erprobt und evaluiert. Mit Abschluss der Umsetzungsphase wurde das Mentoring-Programm IMPULS REGIO an die kreiseigene Entwicklungsgesellschaft Niederschlesische Oberlausitz mbH (ENO) überführt. Im gleichen Atemzug entstand eine Abschlussbroschüre mit den wichtigsten Informationen über die bisherige Programmentwicklung. In enger Abstimmung mit dem Landkreis Görlitz übernimmt die ENO seit 02/2015 die Koordination des außerschulischen Berufs- und Studienorientierungsangebotes. Dabei werden die langjährig bewährten und erfolgreich etablierten Netzwerkstrukturen nachhaltig weitergeführt und bedarfsgerecht weiterentwickelt. Die nachhaltige Verknüpfung des Mentoring-Programms IMPULS REGIO mit der Strategie des Landkreises Görlitz und die entsprechende Einbindung in dessen Strukturen birgt die Chance, der wachsenden Abwanderungskultur und den damit zusammenhängenden demografischen Auswirkungen entgegenzuwirken. Sie hat daher mittel- bis langfristig eine erhebliche wirtschaftliche als auch gesellschaftliche Bedeutung für den Kreis.

Das Programm steht auch in Zukunft unter der Schirmherrschaft der Beigeordneten Martina Weber und des Landtagsabgeordneten Dr. Stephan Meyer.

Weitere Informationen finden Sie in der Initiates file downloadAbschlussbroschüre.

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